jewro photography
ELPHOS
Ausgehend von Perecs Idee des zu erobernden Raumes eröffnet ELPHOS fragmentierte Architekturbilder der Elbphilharmonie neue Perspektiven auf das ikonische Gebäude. Ausschnitte, Überlagerungen und perspektivische Verschiebungen lösen die Architektur aus ihrer vermeintlichen Eindeutigkeit und verschieben den Blick vom Monumentalen zum Fragment. Zwischen Oberfläche und Struktur, Nähe und Distanz entsteht eine visuelle Topografie, in der Wiedererkennbarkeit und Abstraktion ineinandergreifen. Die Elbphilharmonie erscheint nicht als abgeschlossenes Objekt, sondern als offener Wahrnehmungsraum – vielschichtig, irritierend, neu lesbar. ELPHOS versteht Architektur als Erfahrung: als Bewegung durch Raum, Erinnerung und Blick. Das Vertraute wird fremd, das Ikonische fragmentiert – und gerade darin neu erfahrbar.
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